Wirtschaftsgebäude in Vollbrand am 14.09.2009

Am 14.09.2009 wurde die FF Hofstetten-Grünau um 09.02 Uhr von Florian St.Pölten mittels Sirene, Pager und SMS mit der Meldung “Brand eines Heuschuppen in Grünsbach bei Kendler” alarmiert. Da einige Mitglieder im Feuerwehrhaus mit den Aufräumarbeiten nach dem Sturmheurigen beschäftigt waren, konnte sofort RLF-A zum Einsatzort ausrücken. Kurz darauf rückten auch schon LF-A, KLF und Last Hofstetten zum Einsatzort aus. Außerdem wurden die Feuerwehren Weinburg, Rabenstein, Tradigist, Kirchberg und Kilb alarmiert. Beim Eintreffen stand der Wirtschaftshof bereits in Vollbrand und es wurden sofort die Feuerwehren Obergrafendorf, Loich, Schwarzenbach, Weißenburg, Frankenfels und das Großtanklöschfahrzeug St. Pölten Stadt nachalarmiert. Da die Tiere noch im Stall eingeschlossen waren, begannen wir sofort mit der Tierrettung. Es konnten fast alle Tiere gerettet werden. Ein Kalb, zwei Schweine und einige Hühner konnten von den Flammen nicht mehr gerettet werden. Neben der Tierrettung wurde sofort ein umfassender Aussenangriff vorgenommen. Drei unserer Kameraden wurden mit dem RK Hofstetten-Grünau mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Landeskrankenhaus St. Plölten eingeliefert. Der ASBÖ Rabenstein war Vorort zur Sicherheit abgestellt. Nach anschließender Brandwache war am 15.09.2009 um 09.00 Uhr Einsatzende und es konnte mit den Reinigungsarbeiten begonnen werden.

Die Feuerwehr Hofstetten-Grünau war mit mit allen Fahrzeugen 24 Stunden und 34 Mann im Einsatz.

Es waren rund 12 Feuerwehren mit ca. 23 Fahrzeugen und über 150 Mann im Einsatz.

!!Die Feuerwehr Hofstetten-Grünau bedankt sich recht herzlich bei allen Freiwilligen Helfern!!

Weitere Bilder findet ihr unter http://picasaweb.google.com/ffxaver/HofstettenBrandeinsatz140909# (Quelle FF Kirchberg), auf der Website der FF Tradigist,der Website der FW Weißenburg,  sowie auf der Website der FF Frankenfels

4 Gedanken zu „Wirtschaftsgebäude in Vollbrand am 14.09.2009“

  1. Liebe Feuerwehrkameraden ich möchte euch an dieser Stelle meine Hochachtung über eure ausgezeichnete Leistung bei diesem Einsatz aussprechen! Sein Leben zu riskieren, um das Gut (Tier) eines anderen zu retten – Wahnsinn! Das ist gelebte christliche Nächstenliebe! Bei diesem Großbrand kam unser Leitwort wohl besonders stark zu tragen: Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr!! Ich danke euch für euren Mut und Einsatz!

  2. Lieber Kamerad Pater Leonhard, Dein Eintrag ist Balsam auf der Seele aller, die sich nach bestem Wissen bei der FF einsetzen. Mit jedem Kalb, jeder Kuh die es beim Brandeinsatz mit unserer Unterstützung aus der Gefahrenzone geschafft hat, haben wir die herabfallenden Dachziegel vergessen und auch unseren Leitspruch gespürt! Ich habe nicht geglaubt, dass wir alle Tieren ins Freie bringen. Du bist Teil dieser Gruppe, unsere Hochachtung also auch an Dich!

  3. In ihrer Ausgabe vom Mittwoch 16. September schreibt die Krone „…Weil die Einsatzkräfte der Feuerwehr Obergrafendorf bei einer Feier beisammen saßen, waren sie schnell vor Ort. Sie verhinderten das Übergreifen der Flammen auf das Haus und konnten alle Tiere retten!“ Ein trauriges Beispiel schlechter journalistischer Recherche…

  4. An alle Feuerwerleute die im Einsatz waren: Meinen aufrichtigen Respekt für die Arbeit, die ihr geleistet habt. Bisher war mir nicht wirklich bewusst, welche Leistung ihr bei einem Brandeinsatz bringt. Nochmals mein Respekt und auch ein herzliches Danke!

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